Tiefenpsychologische Psychotherapie

Psychische und psychosomatische Symptome entstehen nicht „aus dem Nichts“. Symptome haben ihre individuelle Vorgeschichte und werden oft auf dem Hintergrund der Biographie erst verständlich. Ein Verständnis für diese unbewussten Prozesse zu entwickeln, kann auf ganz unterschiedlichen Ebenen geschehen. Bspw. ist es für manche wichtiger verborgene , es mehr mit dem "Kopf zu verstehen", für andere es mehr mit "dem Herzen zu spüren" und für wieder andere kann dies intuitiv, "aus dem Bauch heraus" geschehen. Wenn eine Ebene mehr in Kontakt kommen darf, stimmen sich die anderen Ebenen früher oder später darauf ein.

Maßgeblich gilt bei der Tiefenpsychologie: Wie können die entstehenden Gefühle, die mit der Lebensgeschichte zu tun haben, im gegenwärtigen Prozess integriert und reflektiert werden. 

Vor allem die Ego-State-Therapie/Innere-Kind-Arbeit und das katathyme Bilderleben sind Methoden, die einen tiefenpsychologischen Prozess umfassend klären können. 

Unter tiefenpsychologischer Betrachtung kann man psychische und psychosomatische Symptome wie mit einem Warnlämpchen in einem Auto vergleichen. Diese leuchten stellvertretend auf, um auf eine bestimmte Problematik hinzuweisen. Für eine erfolgreiche Therapie ist es wichtig diese Symptome bzw. Warnlämpchen, als einen hilfreichen "Wegweiser" erkennen zu können.

Gerade bei stark stressbedingten Symptomen und in akuten Krisensituationen, arbeite ich erstmal mit verhaltenstherapeutischen und imaginativen, ressource-orientierten Techniken.  Das führt zu einer raschen Symptom- und Stressentlastung. In gemeinsamer Absprache, nutze ich dann weitere Therapiemethoden, die im tiefenpsychologischen Prozess eingebettet sind. 

„Jenseits von richtig und falsch gibt es einen Ort. Hier können wir einander begegnen." Rumi