Verhaltenstherapie

Unter dem Begriff Verhaltenstherapie wird eine Vielzahl spezifischer Techniken und Behandlungsmaßnahmen verstanden, welche bei psychischen Problemen angewandt wird. Gerade zu Beginn einer Therapie können sie rasch zu einer Symptom- und Stressentlastung führen. 

Sie ist durch folgende allgemeine Prinzipien charakterisiert:​

  • Die Verhaltenstherapie setzt direkt am Problem an

  • Die Verhaltenstherapie ist zielorientiert

  • Die Verhaltenstherapie ist handlungsorientiert

  • Die Verhaltenstherapie ist transparent

  • Die Verhaltenstherapie stellt „Hilfe zur Selbsthilfe“ dar

Anwendungsgebiete der Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie ist eine sehr effiziente Methode, um stressbedingte Symptome, Schlafstörungen und Burnout möglichst rasch zur ersten Linderung zu bringen. Auch bei Angststörungen und Depressionen stellen verhaltenstherapeutische Maßnahmen zu Beginn der Behandlung einen wichtigen Therapiebaustein dar. Dabei setzt die Verhaltenstherapie direkt am Symptom bzw. am Problemverhalten an. Die Hintergründe der Symptomentstehung, wie sie die Tiefenpsychologie begreift, spielen dafür kaum eine Rolle. Auch wenn sich die Symptome mit verhaltenstherapeutischen Techniken rasch zur Linderung bringen lassen, so ist die Heilung meist nicht nachhaltig und es kann später häufig zu Symptomverschiebungen kommen. D.h. ein anderes Symptom entsteht später, da der psychische Konflikt noch nicht gelöst wurde.